Warum ich Younique verlassen habe
Heute möchte ich offen mit Ihnen teilen, warum ich Younique verlassen habe.
Viele von Ihnen haben mich damals über Younique kennengelernt, und ich finde, Sie verdienen eine ehrliche Erklärung.
Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber im Rückblick war es die richtige.
Ich habe schon einmal über „3 Dinge, die Ihnen niemand über Younique sagt“ geschrieben – und glauben Sie mir, ich wünschte, jemand hätte mir das früher erzählt.
💸 Erster Grund, warum ich Younique verlassen habe: niedrigere Provisionen
Das war einer der Punkte, die mich am meisten enttäuscht haben.
Als ich bei Younique anfing, erhielt ich 20 % Provision und sollte dauerhaft 25 % bekommen, sobald ich den gelben Status erreichte. So stand es im Vertrag.
Dann kam die große „Verbesserung“ des Vergütungsplans.
Viele sagten, man könne jetzt mehr verdienen – aber das war leider nicht die Realität.
In Wirklichkeit bedeutete es, dass ich plötzlich 1.000 € Umsatz pro Monat machen musste, um überhaupt wieder 25 % zu erhalten.
Klingt das fair? Ich denke nicht. Die meisten Präsentatorinnen schaffen diese Summen nicht.
Das System hat aus meiner Sicht die oberen Ebenen gestärkt – und die unteren geschwächt.
💄 Zweiter Grund: Younique verlangt Exklusivität
Als ich bei Younique anfing, hatte ich bereits meine eigene kleine Online-Boutique „Tu Centro Comercial en Casa“, in der ich Drogerie-, Hygiene- und auch Kosmetikprodukte verkaufte.
Anfangs sah ich darin kein Problem. Ich verkaufte dort unter dem Namen meines Shops, nicht unter meiner persönlichen Marke.
Mit der Zeit merkte ich aber: Nicht jede Kundin will nur eine Marke. Viele bevorzugen Auswahl – auch günstigere oder alternative Produkte.
Younique hat gute Qualität, keine Frage.
Aber ich finde, man sollte frei entscheiden dürfen, womit man arbeitet. Und genau diese Freiheit hat mir gefehlt.
⚖️ Dritter Grund: Die höheren Statusstufen nutzen die unteren aus
Ich möchte das klarstellen – es ist meine persönliche Meinung.
Younique besteht aus vielen engagierten Frauen, die sich gegenseitig unterstützen.
Aber wie überall gibt es auch hier Schattenseiten.
Ein Beispiel: Mein erster Black Friday bei Younique.
Uns wurde erzählt, dass alles in Minuten ausverkauft sein würde – also kauften viele auf Vorrat. Doch am Ende blieb vieles liegen.
Das Ergebnis? Die Neuen investierten ihr Erspartes in Lagerbestände, die sie nicht verkaufen konnten.
Die über ihnen bekamen dafür Punkte und stiegen im Rang auf.
Das fühlte sich unfair an.
Auch die Teilnahme an bestimmten Schulungsprogrammen war an Umsätze und Rekrutierungen gebunden.
Ich nahm an zwei solcher Programme teil – keines wurde vollständig abgeschlossen, und sie brachten mir persönlich nichts Neues.
📱 Ein weiterer Punkt: Provisionen außerhalb von Younique
Manche führenden Präsentatorinnen erstellten eigene Apps oder Plattformen, auf denen Informationen und Schulungen angeboten wurden.
Um Zugang zu erhalten, musste man diese Apps über einen bestimmten Link herunterladen.
Offiziell hieß es, sie verdienten daran nichts – aber wer das Affiliate-System kennt, weiß: Natürlich fließt dort eine Provision.
Das war für mich ein weiterer Vertrauensbruch.
🛒 Vierter Grund: Mindestumsatz alle drei Monate
Alle drei Monate verlangt Younique einen Umsatz von etwa 135–140 €, sonst wird das Konto gesperrt.
Beim ersten Mal bestellte ich selbst, um meinen Status zu behalten. Beim letzten Mal jedoch war das der Punkt, an dem ich sagte: Jetzt reicht’s.
Inzwischen wurde der Betrag auf 250 Punkte (ca. 270–280 €) erhöht.
Damit wird es für viele noch schwieriger, aktiv zu bleiben.
Nach all diesen Erfahrungen war für mich klar: Younique ist einfach nicht das Richtige für mich.
💡 Alternativen zu Younique
Wenn Sie, wie ich, feststellen, dass Younique nicht (mehr) zu Ihnen passt, dann gibt es Alternativen.
Eine davon ist Farmasi – ein Unternehmen mit ähnlichem Konzept, aber faireren Konditionen.
In diesem Artikel über den Vergleich zwischen Younique und Farmasi erkläre ich genau, wo die Unterschiede liegen und warum Farmasi für mich persönlich besser funktioniert.
✨ Fazit
Ich teile all das nicht, um schlecht über Younique zu sprechen, sondern um ehrlich zu sein.
Für manche mag es funktionieren – für mich tat es das nicht.
Ich hoffe, dass meine Geschichte Ihnen hilft zu verstehen, warum ich Younique verlassen habe –
und dass es in Ordnung ist, weiterzugehen, wenn etwas einfach nicht mehr zu Ihnen passt.
